Spezialisierung auf Osteopathie

Spezialisierung auf Osteopathie

Ein Spezialist, der sich auf sein Fachgebiet konzentriert, besitzt dort meist mehr Praxis und ein umfangreicheres Wissen.

So wie der Radiologe auf Röntgenbildern mehr sieht als Ärzte anderer Fachrichtungen, erlangt auch der Osteopath in seiner langjährigen Beschäftigung mit Osteopathie ein vertieftes Wissen über das Zusammenspiel des menschlichen Körpers im anatomischen, biomechanischen und biochemischen Zusammenhang.

Ausbildung zum osteopathischen Therapeuten

Die Therapieform Osteopathie zählt in Deutschland zur Heilkunde. Die Heilkunde selbstständig ausüben dürfen nach deutschem Recht nur der Arzt und der Heilpraktiker. Es gibt derzeit noch keinen eigenständigen Beruf Osteopath. Die osteopathische Weiterbildung ist gesetzlich nicht geregelt und der Begriff Osteopath nicht geschützt.

Vor diesem Hintergrund müssen Sie als Patient selbst darauf achten, dass Ihr Therapeut ausreichend qualifiziert ist.

Ein guter Hinweis darauf ist die Mitgliedschaft Ihres Therapeuten in einem Berufsverband für Osteopathie. In einem solchen Verband kann man nur Mitglied werden, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Bereich (z.B. als Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut) hat und eine osteopathische Weiterbildung von mind. 1600 Stunden absolviert und mit allen Prüfungen erfolgreich abgeschlossen hat.